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    Gesucht: Nachwuchs für die SteuerKlasse

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  • Daumen hoch für Ferienjobs

    Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

    Die Ferienzeit ist die beste Zeit, um die Haushaltskasse mit einem Job aufzubessern. Hier erfahrt ihr, was ihr steuerlich beachten müsst ...

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  • Giebelbild im Finanzministerium

    Saxonia im Herzen der sächsischen Finanzen

    Lest, was die Symbolfigur Sachsens mit den Aufgaben des Staatsministers zu tun hat.

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  • Haste mal nen Euro?

    Haste mal nen Euro?

    Wir haben nachgezählt: wie viel Geld das Sächsische Finanzministerium jährlich verwaltet und was damit alles möglich wäre ...

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  • Blüten und falsche Fuffziger

    Von Blüten und falschen Fuffzigern

    Euroscheine gelten als sehr fälschungssicher. Warum das so ist, woran ihr Falschgeld dennoch erkennt, erfahrt ihr hier.

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Lexikon

  • Abgaben

    Abgaben sind finanzielle Leistungen, die Bürger an den Staat abführen müssen. Dabei unterscheidet man Steuern von sonstigen Abgaben. Sonstige Abgaben sind bspw. Beiträge, Bußgelder, Gebühren oder auch Zinsen. Gesetzliche Vorschriften legen fest, wer welche Abgaben zahlen muss.

  • Aktie

    Eine Aktie ist eine Art Teilhaberschein an einem Unternehmen. Mit dem Kauf einer Aktie hat man gleichzeitig einen Anteil an einer Firma erworben. An der Börse hat jede dort notierte Aktie einen bestimmten Preis. Diesen Preis nennt man auch Aktienkurs. Es gibt zwei Möglichkeiten, mit einer Aktie Geld zu verdienen: Wenn Unternehmen Gewinne einfahren, schütten viele von ihnen einmal im Jahr einen Teil davon an alle Aktieninhaber aus. Diese Ausschüttung nennt man Dividende. Außerdem steigen und fallen die Aktienkurse der Unternehmen je nach Angebot und Nachfrage an der Börse und in Abhängigkeit von Firmenpolitik und Geschäftserfolg. Steigt der Kurs, steigt auch die mögliche Rendite, die man mit einer Aktie erzielen kann.

  • BAföG

    Das Bundesausbildungsrderungsgesetz regelt, welchen Schülern und Studenten unter welchen Voraussetzungen während ihrer Ausbildung eine finanzielle Unterstützung seitens des Staates zusteht.

  • Beiträge

    Beiträge sind öffentliche Abgaben, die die Kosten von Vorhaben decken, die im öffentlichen Interesse liegen. Der Beitrag wird dann von jeder Person erhoben, die die Möglichkeit hat, die Leistung in Anspruch zu nehmen. Grundstückseigentümer beispielsweise können zu Straßenausbaubeiträgen verpflichtet werden, wenn Straßen oder Fußwege vor deren Grundstück erneuert oder verbessert werden. Die Beiträge werden unabhängig davon erhoben, ob die Grundstückseigentümer die Wege dann nutzen oder nicht, allein die Möglichkeit dazu ist ausschlaggebend. Mit den Einnahmen aus den Beiträgen werden die Kosten, die den Kommunen dabei entstehen, zum Teil auf die Eigentümer umgelegt, dafür profitieren die jeweiligen Grundstücke aber in der Regel auch von einer Wertsteigerung.

  • Bilanz

    Eine Bilanz ist die Gegenüberstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmittel eines Unternehmens. Daraus lassen sich unter anderem der Vermögensstand und die Schulden des Unternehmens ablesen. 

  • Blüten

    Als »Blüten« werden umgangssprachlich nachgemachte, gefälschte Banknoten bezeichnet.

  • Broker

    Der Broker ist ein Makler, der im Namen seines Auftraggebers und auf fremde Rechnung an der Börse mit Aktien handelt. Dafür erhält er eine Provision, die auch Courtage genannt wird.

  • Brutto

    Brutto bezeichnet immer das Gesamte und ist daher immer der größere Betrag im Vergleich zum Netto. Bei Gehalt, Lohn oder Honorar ist brutto immer der Betrag, von dem noch die Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Im Handel ist brutto der Betrag, der einschließlich der Mehrwertsteuer ausgewiesen wird. Deshalb kann man beim Verdienst lediglich über den Netto-Betrag frei verfügen.

  • Budget

    Dein monatliches Budget ist die Geldsumme, die dir am Anfang des Monats zunächst zur Verfügung steht: beispielsweise dein Taschengeld oder was du bei deinem Job einnimmst. Davon gehen dann die Kosten ab, wie beispielsweise deine Telefonrechnung. Wenn du deine Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellst, kannst du dir ausrechnen, wie viel Geld dir zur freien Verfügung bleibt. So weißt du schon am Monatsanfang, was du dir leisten kannst und was nicht.

  • Caesar Vespasianus Augustus

    Römischer Kaiser mit dem ursprünglichen Namen Titus Flavius Vespasianus. Er regierte von 69–79 nach Christus. Ihm wird der Ausspruch »Pecunia non olet« – »Geld stinkt nicht« zugeschrieben.

  • Courtage

    auch: Provision oder Vermittlungsgebühr. Courtage nennt man das Entgelt, das ein Makler für seine erfolgreiche Geschäftsvermittlung erhält.

  • Deflation

    Sinken insgesamt kontinuierlich die Preise für Waren und Dienstleistungen, weil es ein zu großes Angebot oder zu wenig Nachfrage gibt, spricht man von einem Rückgang des Preisniveaus, von Deflation. Während einer Deflation steigt der Wert des Geldes, das heißt, für einen Euro bekommt man heute mehr als früher.

  • Dispo

    Kurzform von Dispositionskredit, auch: Überziehungskredit. Der Dispo ist eine Kreditform, die dem Inhaber eines Girokontos seitens der Bank eingeräumt werden kann. Damit ist es dem Girokontoinhaber möglich, sein Konto bis zu einer vorab vereinbarten Kreditlinie zu überziehen. In welcher Höhe der Dispo zur Verfügung gestellt wird, richtet sich meist nach der Höhe der regelmäßigen Zahlungseingänge der letzten drei Monate.

  • Dividende

    Die Dividende ist der Teil am Gewinn eines Unternehmens, der pro Aktie ausgeschüttet wird.

  • Einkommensteuer

    Die Einkommensteuer ist neben der Umsatzsteuer die wichtigste Einnahmequelle des Staates. Erhoben wird sie zum Beispiel als Abzug vom Arbeitslohn (Lohnsteuer) oder auf Einkünfte aus Kapitalvermögen, z. B. Zinsen (Kapitalertragsteuer). Jede Person, deren Einkünfte einen Grundfreibetrag übersteigen, zahlt auf dieses zusätzliche Einkommen eine Steuer. Der Steuersatz steigt dabei mit zunehmender Einkommenshöhe, das nennt man Progression. Die Einnahmen aus den Steuerzahlungen werden zwischen Bund, Ländern und Gemeinden aufgeteilt.

  • Etat

    → Haushaltsplan

  • Gebühren

    Gebühren sind öffentliche Abgaben, die für eine spezielle Leistung einer Behörde oder öffentlichen Anstalt erhoben werden. Im Gegensatz zu Beiträgen wird die Gebühr nur von einer Person, die die öffentliche Leistung tatsächlich in Anspruch nimmt, eingefordert. Die Höhe der Gebühr bemisst sich nach den der Einrichtung entstehenden Kosten. Eine Gebühr zahlt ihr beispielsweise dann, wenn ihr ins Schwimmbad geht. Mit dem Eintrittsgeld werden Kosten, die dem Schwimmbad für Instandhaltung und laufende Kosten entstehen, teilweise gedeckt.

  • Gesetz

    Ganz allgemein gesagt ist ein Gesetz eine verbindliche Vorschrift darüber, wie sich Menschen, die in einer Gesellschaft miteinander leben, verhalten sollen. Gesetze regeln somit das Zusammenleben von Menschen durch Erlaubnisse und Verbote.

  • Girokonto

    Das Girokonto ist ein Bankkonto, über das alle vornehmlich bargeldlosen Bankgeschäfte abgewickelt werden können: Überweisungen, Daueraufträge, Online-Banking, Kartenzahlung, aber auch Ein- und Auszahlungen in bar. Das Girokonto ist »überzogen«, wenn man mehr Geld ausgibt, als eigentlich auf dem Konto ist. Für den Betrag, den man überzieht, werden sehr hohe Zinsen auf den Überziehungsbetrag geltend gemacht. Geringere Zinsen werden fällig, wenn man lediglich einen Dispo-Kredit in Anspruch nimmt.
    Fast jeder Bürger hat ein Girokonto und bekommt eine Geldkarte dazu. Um ein Girokonto eröffnen zu können, muss man volljährig sein oder die Zustimmung eines sorgeberechtigten Erwachsenen haben.

  • Girokonto für Jugendliche

    auch: Jugendgirokonto, Taschengeldkonto oder Schülerkonto. Das Girokonto für Jugendliche ist dem für Erwachsene sehr ähnlich. Es gibt jedoch kein festgelegtes Mindestalter für den Kontoinhaber, dafür kann hier kein Dispo eingeführt werden. Das Konto kann also nicht überzogen werden und der Jugendliche kann nur über so viel Geld verfügen, wie tatsächlich auch auf dem Konto ist. Ansonsten sind damit alle Funktionen möglich, die auch ein normales Girokonto bietet: Überweisungen, Ein- und Auszahlungen, Online-Banking, Daueraufträge. Um ein Girokonto für Jugendliche zu eröffnen, muss ein Sorgeberechtigter zustimmen. Die Eltern haben immer auch Einblick in die Bankgeschäfte des Kontoinhabers.

  • Haushaltsplan

    Der Haushaltsplan ist eine systematische Zusammenstellung der voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben des öffentlichen Gemeinwesens. Der Haushaltsplan stellt ein Budget für einen festgelegten Zeitraum zur Verfügung, mit dem für diesen Zeitraum festgelegte öffentliche Aufgaben erfüllt werden sollen.

  • Inflation

    Preise für Waren oder Dienstleistungen können sich in der Marktwirtschaft im Wechselspiel von Angebot und Nachfrage immer ändern. Erhöht sich aber das allgemeine Preisniveau dauerhaft, bekommt man also für seinen Euro weniger als vorher, ist dieser entsprechend auch weniger wert. Eine solche Geldentwertung nennt man Inflation.

  • Kredit

    Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet »vertrauen«. Ein Kredit ist die vertrauensvolle Überlassung von finanziellen Mitteln unter der Bedingung, dass der Betrag zu vorher vereinbarten Bedingungen in einer festgelegten Frist zurückgezahlt wird. Dafür bekommt der Kreditgeber meist Zinsen. Der Kreditnehmer kann allein über das Geld verfügen, es kann aber an eine bestimmte Verwendung gebunden sein (z. B. Hausbau).

  • Liquidität

    Die Liquidität bezeichnet die Fähigkeit, bspw. eines Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Liquide ist man demnach dann, wenn man finanzielle Mittel zur Verfügung hat, also »flüssig« ist.

  • Lohnsteuerklasse

    Arbeitnehmern wird von ihrem Arbeitslohn die Einkommensteuer in Form der Lohnsteuer abgezogen. Da ledige Personen, Ehepaare und Alleinerziehende sowie z. B. Einkünfte aus Nebenjobs unterschiedlich besteuert werden, sieht das Einkommensteuergesetz sechs unterschiedliche Klassen zur Ermittlung der Abgabenhöhe vor. Je nach individueller Situation wird dem Arbeitnehmer eine Lohnsteuerklasse zugewiesen. Ehepartner können dabei zwischen einzelnen Lohnsteuerklassen wählen.

  • Netto

    Mit netto wird bei finanziellen Beträgen immer der Teil bezeichnet, der nach Abzug der Steuern oder Sozialabgaben übrigbleibt. Somit ist die Netto-Summe der Betrag zur freien Verfügung. Im Handel ist der Netto-Betrag der Betrag vor dem Ausweisen der Mehrwertsteuer.

  • Papiermark

    Papiermark bezeichnet das offizielle Zahlungsmittel der Weimarer Republik während der Inflationsjahre 1919–1923. Der Begriff wurde erst nachträglich im Jahr 1923 eingeführt. Durch die extrem starke Inflation in Deutschland zwischen 1919 und 1923 wurde die Mark so stark entwertet, dass ein US-Dollar bis zu vier Billionen Mark kostete. Mit der Einführung des Begriffes Papiermark sollte das Inflationsgeld von der vollwertigen Vorkriegs-Goldmark unterschieden werden.

  • Rechnungshof

    Der Rechnungshof ist eine unabhängige staatliche Finanzkontrolle, die die Haushalts- und Wirtschaftsführung der jeweiligen Bundesländer (Landesrechnungshof) oder der Bundesrepublik Deutschland (Bundesrechnungshof) prüft. Ein Rechnungshof ist nur gegenüber dem Gesetz verpflichtet.

  • Schufa

    Schufa steht für »Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung«. Die Schufa ist ein Unternehmen, das Informationen darüber zur Verfügung stellt, ob potenzielle Geschäftspartner als vertrauensvoll eingeschätzt werden können. Basis dafür bilden Datenbanken, die Auskunft über den bisherigen Umgang einer Person mit bspw. Girokonten, Handyverträgen oder Krediten geben. Die Datenbank der Schufa umfasst Informationen von über 66 Millionen Bürgern.

  • Schülerkonto

    → Girokonto für Jugendliche

  • Steuer

    Steuern sind Abgaben in Form von Geldleistungen ohne individuelle Gegenleistung. Die Steuereinnahmen sind die wichtigste Einnahmequelle eines Staates. Damit werden alle staatlichen Aufgaben finanziert, darunter zum Beispiel auch Bildung, Wissenschaft, Kultur und Städtebau. Es gibt Belege aus Ägypten, dass Steuern bereits im 3. Jahrtausend v. u. Z. erhoben wurden.

  • Steuerähnliche Abgaben

    sind ebenfalls Einnahmen des Staates, rechtlich gesehen jedoch keine Steuern. Sie werden für besondere Zwecke und Aufgaben eingenommen und unterliegen spezifischen Voraussetzungen. Eine steuerähnliche Abgabe ist beispielsweise die Reitwegeabgabe. Mit den Einnahmen aus dieser Abgabe werden Maßnahmen zur Beseitigung erheblicher Schäden finanziert, die durch das Reiten auf ausgewiesenen Reitwegen im Wald entstanden sind. Die Abgabe wird pro Pferd entrichtet und berechtigt zum Reiten auf allen im Freistaat Sachsen ausgewiesenen Reitwegen.

  • Steuerhinterziehung

    Werden dem Finanzamt steuerlich bedeutsame Tatsachen vorenthalten oder falsche Angaben gemacht, mit dem Ziel weniger Steuern zu zahlen, macht man sich der Steuerhinterziehung schuldig. Die Steuerhinterziehung und auch der Versuch dazu sind strafbar und können mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.
    Steuerhinterziehung geht zulasten der Allgemeinheit, denn der ehrliche Steuerzahler finanziert die Leistungen, die alle Bürger in Anspruch nehmen.

  • Taschengeldkonto

    → Girokonto für Jugendliche

  • Taschengeldparagraf

    Grundsätzlich sind Verträge mit Minderjährigen unwirksam. Die Eltern können jedoch vorher oder noch nachträglich zustimmen. Im Falle des Taschengeldes gilt für Kinder ab sieben Jahren aber etwas Besonderes: Die Eltern willigen in eure Geschäfte ein, indem sie euch das Geld zur freien Verfügung oder für einen bestimmten Zweck geben. Die Verträge sind also von vornherein wirksam, wenn ihr gleich bezahlt und mit dem Geld etwas Vernünftiges macht. Von Anschaffungen im Sinne des Taschengeldparagrafen sind Geschäfte ausgenommen, die zum Beispiel mit Krediten oder Abonnements verbunden sind. Dafür brauchen Jugendliche bis 18 Jahre die Erlaubnis ihrer Eltern.

  • Umsatzsteuer

    Die Umsatzsteuer wird auf den beim Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen getätigten Umsatz erzielt. Gegenwärtig liegt der Steuersatz bei 19 %. Daneben gibt es einen ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % zum Beispiel für Grundnahrungsmittel, Zeitschriften und Bücher. Beispielsweise zahlt ihr für ein Brötchen beim Bäcker 30 Cent. Der Preis setzt sich zusammen aus 28 Cent Erlös für den Bäcker und 2 Cent Umsatzsteuer (7 %). Die Umsatzsteuer entrichtet der Bäcker an das Finanzamt. Der Begriff Mehrwertsteuer wird umgangssprachlich mit der Umsatzsteuer gleichgesetzt.

  • Vasall

    Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort »vassus« ab und bedeutet »Knecht«. Männer, die sich im Mittelalter in den militärischen Dienst eines Lehnsherren, also dem König als oberstem Lehnsherren, aber auch Fürsten oder Herzogen stellten, um ihm Gefolgschaft zu leisten, nannte man Vasallen. Für ihre Dienste erhielten sie Lehnsgüter wie Ländereien und Bauernhöfe, aber zum Beispiel auch Renten.

  • Wertpapier

    Ein Wertpapier ist eine Urkunde, auf der entweder eine Forderung oder eine Beteiligung vermerkt ist. Das Recht an der Forderung oder der Beteiligung ist immer an die Urkunde gebunden. Möchte man das Recht geltend machen, benötigt man diese Urkunde. Zu Wertpapieren zählen bspw. Aktien, Anleihen, Schecks, Fondsanteile oder Hypothekenbriefe; aber auch Fahrscheine, Briefmarken oder Eintrittskarten besitzen Wertpapiercharakter. 
    Im modernen Bankgeschäft bekommt man keine Urkunde mehr ausgehändigt, die das Recht an einem Vermögen festhält. Hier geht alles nur noch virtuell. Das ist flexibler. Das Wertpapier wird dann in einem Depot gespeichert, das man bei seiner Bank eröffnet.

  • Zehnt

    auch Zehent, Zehnter, der Zehnte. (lat. decenia). Der Zehnt ist eine etwa zehnprozentige Steuer, die in Deutschland bis in das 19. Jahrhundert hinein an religiöse Institutionen (Kirche) und an weltliche Herrscher wie den König oder Grundherrn gezahlt wurde. Den Zehnt gab es bereits im Altertum. Hergeleitet und legitimiert wurde die Steuer aus dem Alten Testament: »Und aller Zehnte des Landes, vom Samen des Landes, von der Frucht der Bäume, gehört dem HERRN; er ist dem HERRN heilig.« (3. Mose 27,30)

  • Zentralbank

    Die Zentralbank ist eine Bank für die Banken. Sie ist für die Geldpolitik und die Funktionsfähigkeit des Geldwesens verantwortlich. Sie hat unter anderem die Aufgabe, die vorhandene Geldmenge zu kontrollieren und somit den Zahlungsverkehr zu gewährleisten. Als einzige Institution darf sie Geldnoten drucken und vernichten. Hauptziel der Europäischen Zentralbank (EZB) ist die Bewahrung der Geldwert- und Preisniveaustabilität.

  • Zinsen

    Zinsen sind der Preis, den ein Kreditnehmer – z. B. auch eine Bank – an einen Kreditgeber – z. B. auch einen Sparkontobesitzer – für das zeitweise überlassene Geld bezahlt.